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Bedarfsgegenstände
Der Begriff „Bedarfsgegenstand“ umfasst viele Produkte unterschiedlichster Art, mit denen der Mensch im alltäglichen Leben in Berührung kommt.
Im Rahmen der amtlichen Überwachung werden folgende Produktgruppen untersucht:
- Gegenstände mit Körperkontakt wie Schmuck, Bekleidung, Schuhe, Bettwäsche, Matratzen, Teppichboden, Polsterstoffe, Handtaschen, Brillengestelle, Griffe von Werkzeugen, Uhrenarmbänder.
- Gegenstände mit Mundschleimhautkontakt wie Zahnbürste, Mundstücke von Musikinstrumenten und Pfeifen, Beißringe für Säuglinge.
- Reinigungs- und Pflegemittel wie Waschmittel, Haushaltsreiniger, Bleichmittel, Fleckenentferner.
- Mittel zur Geruchsverbesserung wie Raumsprays, Aromaöle für Duftlampen und Saunaaufgüsse, Duftkerzen.
- Spielwaren wie Puppen, Metallautos, Puzzle, Experimentierkästen.
- Gegenstände mit Lebensmittelkontakt wie Besteck, Geschirr, Gläser, Schneidmesser, Kochtöpfe, Schüsseln, Vorratsdosen, Verpackungsmaterialien (u.a. Aluminiumfolie, Klarssichtfolie, Gefrierbeutel, Butterbrotspapier), Lebensmittelverpackungen (z.B. Müsliverpackung aus Karton), Twist-off-Schraubdeckelgläser, Backpapier, Maschinen zur Lebensmittelverarbeitung wie Fleischwolf oder Reiskocher, Transportgegenstände wie Brötchendielen.

Um sicherzugehen, dass von ihnen keine gesundheitliche Gefahr für den Verbraucher ausgeht, werden an die Beschaffenheit von Bedarfsgegenständen hohe Anforderungen gestellt. In Abhängigkeit von den verwendeten Ausgangsmaterialien (Papier, Kunststoff, Gummi, Holz, Glas, Porzellan, Metall, Textil, Keramik etc.) werden die Bedarfsgegenstände daher auf sehr unterschiedliche Stoffe untersucht, um die gesundheitliche Unbedenklichkeit zu gewährleisten. Hierbei liegt das analytische Hauptaugenmerk weniger auf der Gesamtbelastung an Schadstoffen in einem Produkt. Vielmehr ist häufig von Interesse, welche Menge an Schadstoffen z.B. von einem Verpackungsmaterial an das darin verpackte Lebensmittel abgegeben wird („Migration“). So werden Lebensmittelverpackungen aus bedrucktem Karton auf einen möglichen Übergang von unerwünschten Stoffen aus den Druckfarben auf das Lebensmittel untersucht. Hierbei wird sowohl der bedruckte Karton als auch das darin verpackte Lebensmittel (z.B. Müsli) analysiert. Mögliche unerwünschte Stoffe aus Druckfarben sind z. B. Isopropylthioxanthon, MBP sowie Benzophenon oder Mineralöle.
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