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Was ist Dünnschicht-Chromatographie?

Dünnschicht-Chromatographie wird meist zum Trennen und Identifizieren von einzelnen Substanzen aus einem Substanzgemisch verwendet. Die Technik wurde bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelt, erlangte aber erst nach 1960 weltweit Bedeutung. Man benutzt Trägerplatten aus Glas oder Aluminium (z.B. 10 cm x 10 cm oder 20 cm x 20 cm), die auf der einen Seite mit einer sehr dünnen Trennschicht aus feinkörnigem Material überzogen sind. Eine geringe Menge des Substanzgemisches und von infrage kommenden Vergleichssubstanzen wird in der Nähe einer Kante auf der beschichteten Seite aufgebracht. Ein geeignetes Gemisch aus Lösungsmitteln, das sich von dieser Kante aus über die gesamte Platte verteilt, trennt das Substanzgemisch in seine Bestandteile auf, die anschließend mit verschiedenen Methoden ggf. sichtbar gemacht und identifiziert werden.

Welche Analysen werden durchgeführt?

Mit der Dünnschicht-Chromatographie identifizieren wir u.a. wasserlösliche Farbstoffe in Lebensmitteln und kondensierte Phosphate in Wurstwaren. Bei der erstgenannten Anwendung zeigt sich auch sehr anschaulich die Bedeutung der wörtlichen Übersetzung von Chromatographie: Farben schreiben.